Eine ungewisse Zukunft

Ob Sie in der Personalbeschaffungsbranche tätig sind oder sich nebenbei über Karriereentwicklung und Stellenangebote informieren – sicherlich haben Sie bereits von den Gerüchten gehört, denen zufolge Stellenportale bald der Vergangenheit angehören werden.

Die Welt der Stellenbeschaffung war schon immer schnelllebig, und angesichts des unbeständigen Online-Stellenmarktes, des Wirtschaftsklimas, der Ausbreitung von sozialen Medien und Online-Suchen überrascht es nicht, dass die Zukunft von Online-Stellenportalen ein wenig ungewiss ist.

Allerdings sind Stellenportale weiterhin sehr beliebt; sie werden genutzt und stellen einen wichtigen Bestandteil der florierenden Stellenbeschaffungsbranche dar. Arbeitgeber sind nach wie vor bereit, für die Veröffentlichung ihrer Stellenangebote auf einer Website zu zahlen, solange diese Website seriös und vertrauenswürdig ist und die Inhalte an ähnliche Websites und somit an relevante Zielgruppen weitergegeben werden.

Was also hat sich für das Stellenportal geändert?

Neue Erwartungen durch neue Arten der Jobsuche

Das Durchkämmen des Online-Stellenmarktes ist natürlich die Aufgabe der Bewerber – schließlich sind sie diejenigen, die über den Erfolg oder den Misserfolg der Branche entscheiden. Sie sind es, die die Nachfrage stärken, und sollten daher stets präzise analysiert werden.

Die wahren Beweggründe der Bewerber lassen sich nicht über einen einzelnen Kanal erfassen, einfach weil soziale Websites, Stellenportale und Suchmaschinen bei der Stellensuche eine gleich wichtige Rolle spielen. Wie bei einem Online-Kauf nutzt der Verbraucher den Kanal, der für ihn am praktischsten ist.

Außerdem entwickelt sich die Technologie, mit der diese Informationen verarbeitet werden, immer weiter, da Bewerber unterschiedliche Geräte wie Smartphones, Tablets und Desktop-Computer nutzen.

Es liegt also am Anbieter des Stellenportals, sich als fester Bestandteil der Stellensuche zu etablieren und auf die wechselnden Präferenzen seiner Zielgruppe bezüglich der verwendeten Plattformen und Geräte einzugehen. Dazu gehört auch, die Benutzererfahrung kontinuierlich zu prüfen und weiterzuentwickeln und ein plattformübergreifendes reaktionsfähiges Design sicherzustellen.

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Bei allen Stellenportalen, die wir betreiben, geht Traffic aus unterschiedlichsten Quellen ein – Suchmaschinen, verlinkte Websites und Kanäle wie Websiteaggregatoren, E-Mails, soziale Medien und geteilte Inhalte.

Wirklich erfolgreich sind die Stellenportale, die mit der schnelllebigen digitalen Welt Schritt halten können, indem sie bestimmte Methoden anwenden, um neue Benutzer zu generieren.

Viele unserer Kunden konnten sich fest im Bereich der sozialen Medien etablieren. OnlyMarketingJobs.com verfügt jetzt über einen beliebten Blog, eine LinkedIn-Gruppe mit über 58.000 Mitgliedern sowie 27.000 Twitter-Follower und organisiert Events wie das UK Marketing Network.

Das Unternehmen konnte also echten Mehrwert schaffen, indem es Inhalte anbot, von denen Benutzer, die irgendwann möglicherweise über einen Jobwechsel nachdenken, profitieren. OnlyMarketingJobs.com konzentriert sich auf das Markenwachstum und darauf, sich den richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt zu präsentieren.

Die technologischen Anforderungen des Stellenmarktes

Natürlich muss die verwendete Technologie den wachsenden Marktanforderungen gerecht werden. In den letzten Jahren ist die Vielfalt der Mobilgeräte erheblich gestiegen: Der mobile Traffic macht mittlerweile über ein Drittel des Traffics im Portfolio von Madgex aus und wird im Laufe des Jahres noch weiter zunehmen.

Zudem ist der Trend hin zur Personalisierung im Web zu berücksichtigen. Wichtig ist, dass allen Benutzern unabhängig von ihrer Identität und der Art und Weise, wie sie auf die Website gelangt sind, dieselben Optionen zur Jobsuche zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus sollten sie aber – unabhängig vom genutzten Gerät – auf ihr Profil, auf kürzlich erfolgte Suchanfragen und auf Stellenbenachrichtigungen zugreifen können.

Stellenportale sind also alles andere als ein Auslaufmodell bei der Stellensuche. Heutzutage haben wir es vielmehr mit einer koexistierenden, ja symbiotischen Beziehung zwischen Stellenportalen und zahlreichen modernen Kanälen und Geräten zu tun. Wir sollten uns von diesen neuen Technologien und Kanälen nicht einschüchtern lassen, sondern sie uns zu eigen machen und daran denken, welche Möglichkeiten sie uns bieten, die Benutzererfahrung bei der Stellensuche zu verbessern.

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